Baustelle wird zu kalt: Mobile Warmluft als Übergangslösung

Wenn es auf der Baustelle plötzlich kalt wird

Im Herbst ändert sich die Situation auf Baustellen oft innerhalb weniger Wochen. Tagsüber sind die Temperaturen noch angenehm, nachts wird es bereits deutlich kälter. Besonders bei Rohbauten, Umbauten und Sanierungen kann das zum Problem werden, wenn die endgültige Heizungsanlage noch nicht läuft oder vorübergehend außer Betrieb ist.

Eine Möglichkeit ist der Einsatz mobiler Warmluftgeräte. Sie können vorübergehend Wärme bereitstellen und lassen sich vergleichsweise schnell aufstellen. Welche Lösung geeignet ist, hängt jedoch stark vom jeweiligen Gebäude und vom Zweck der Beheizung ab.

Ein Heizgerät allein ist noch keine Lösung

Ein häufiger Fehler ist, ein mobiles Heizgerät nur nach der Größe eines Raumes auszuwählen. In der Praxis spielen deutlich mehr Faktoren eine Rolle. Ist das Gebäude bereits geschlossen? Sind Fenster und Türen eingebaut? Wie gut ist die Dämmung? Welche Temperaturen herrschen draußen und welche Temperatur wird im Gebäude tatsächlich benötigt?

Auch die vorhandene Stromversorgung muss berücksichtigt werden. Gerade leistungsstärkere elektrische Heizgeräte können nicht einfach an jeder vorhandenen Steckdose betrieben werden. Deshalb sollten die technischen Voraussetzungen vor dem Einsatz geprüft werden.

Warmluft kann auch die Bautrocknung unterstützen

Bei Sanierungen und Wasserschäden wird Wärme häufig zusammen mit Trocknungstechnik eingesetzt. Dabei gilt allerdings nicht automatisch: Je wärmer, desto schneller trocknet ein Gebäude. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Temperatur, Luftbewegung, Entfeuchtung und den vorhandenen Bauteilen.

Mobile Warmluft kann deshalb eine sinnvolle Unterstützung sein, wenn die Bedingungen auf der Baustelle zu kalt werden. Die eigentliche Trocknung sollte trotzdem auf den jeweiligen Schaden und den Aufbau der betroffenen Bauteile abgestimmt werden.

Wann reicht mobile Warmluft nicht mehr aus?

Sollen einzelne Arbeitsbereiche oder Räume vorübergehend beheizt werden, können mobile Warmluftgeräte eine unkomplizierte Lösung sein. Anders sieht es aus, wenn ein größeres Gebäude über einen längeren Zeitraum mit Wärme versorgt werden muss oder neben Raumwärme auch warmes Heizungswasser beziehungsweise Warmwasser benötigt wird.

In solchen Fällen kann eine mobile Heizzentrale die passendere Lösung sein. Sie kann beispielsweise eingesetzt werden, wenn eine bestehende Heizungsanlage während eines Umbaus oder nach einem Ausfall vorübergehend ersetzt werden muss. Welche Technik sinnvoll ist, muss im Einzelfall geprüft werden.

Mobile Baustellenbeheizung in Detmold und Lippe

KEBRO vermietet mobile Heiz- und Warmlufttechnik für Baustellen, Sanierungen und temporäre Heizsituationen im Raum Detmold und im Kreis Lippe. Auch Einsätze im weiteren Umfeld in OWL sind je nach Projekt möglich.

Vor der Auswahl eines Gerätes sollten Einsatzort, Gebäudezustand, gewünschter Zweck und die vorhandenen Anschlüsse geklärt werden. So lässt sich vermeiden, dass ein Heizgerät zu klein gewählt wird oder technisch gar nicht zur Baustelle passt.

Gerade bei kurzfristigen Heizungsausfällen oder einem unerwarteten Kälteeinbruch lohnt es sich deshalb, zuerst die Situation vor Ort zu betrachten und anschließend die passende mobile Heizlösung auszuwählen.

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