Risiko Waschmaschine
Schon beim Kauf einer neuen Waschmaschine kann man auf ein paar Dinge achten, um das Risiko zu minimieren, dass das Gerät einem unerwartet die Bude unter Wasser setzt.
Viele Waschmaschinen bieten inzwischen ein integriertes Wasserschutzsystem. Das bietet in der Regel hundertprozentigen Schutz vor Wasserschäden, so dass man den Wasserhahn anders als bei Maschinen ohne Schutzsystem nach dem Waschen offen lassen kann. Sollte die Maschine trotzdem einen Wasserschaden anrichten, haftet der Hersteller bzw. die Versicherung muss zahlen, darauf weist die Verbraucherzentrale NRW hin.
Die Wasserschutzsysteme arbeiten je nach Fabrikat mit einem Sicherheitsventil am Wasserhahn, einem zusätzlichen Schlauch um den Zulaufschlauch, einer Bodenwanne als Auslaufschutz, in der zusätzlich ein Sicherheitsschalter bei Wasser den Zulauf schließt und die Entleerungspumpe aktiviert, sowie einem Überlaufschutz, der bei einem festgelegten Wasserstand in der Trommel den Zulauf stoppt.
Waschmaschinen ohne solche Sicherungseinrichtungen kann man nachrüsten, zum Beispiel mit Schlauchplatz- oder Sicherheitsventilen für den Zulaufschlauch oder mit Wassersensoren auf dem Boden, die bei Wasseraustritt Strom und Wasser abschalten.
Auf jeden Fall sollte man dennoch die Waschmaschine nur laufen lassen, wenn man sie auch beaufsichtigt, und nach dem Waschen immer den Wasserhahn zudrehen, damit der Schlauch nicht unter Druck steht, raten die Verbraucherschützer. Auch regelmäßig Anschlussschläuche und Armaturen auf Dichtheit zu prüfen, sei sinnvoll.
Mehr Infos:
http://www.vz-nrw.de